Whitesnake: Good to be bad

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David Coverdale lässt die weiße Schlange wieder raus – das war für Fans eine fast unglaubliche Meldung. Nun liegt nach einer langen Tour das neue Studioalbum vor und „Good to be bad“ schlängelt sich nicht schlecht durch den Hardrockdschungel, auch wenn sich die Fans der klassischen, bluesigen Whitesnake (also vor dem Metalalbum 1987) auch mit „Good to be bad“ nicht anfreunden werden. Vielmehr ist die neue CD eine Art Fortsetzung der Bestseller „1987“ und „Slip of the tongue“. Die Gitarristen Doug Aldrich und Reb Beach beweisen auch bei Whitesnake, dass ihnen mehr dran gelegen ist, so viele Töne wie nötig in ein Solo zu legen, als gefühlvolle Melodiebögen zu spannen. David Coverdale – immerhin schon 56 Jahre alt – macht nach den grauenhaften Livevorstellungen im vergangenen Jahr, wo er kaum einen seiner berühmten hohen Töne traf, wieder den Eindruck fit zu sein. Hoffentlich ist das nicht nur auf die moderne Studiotechnik zurückzuführen, denn mit Tracks wie „Best years“, „Good to be bad“ oder „Got what you need“ hat die weiße Schlange einige richtig gute Lieder im Gepäck. Die Schmalznummer „All I want all I need“ soll an Balladen-Hits wie „Is this love“ anknüpfen, schafft es aber zu keinem Zeitpunkt, weil man die Reißbrettartigkeit des Songwritings sofort durchschimmern sieht.

Stil: Hardrock

Fazit: Durchwachsen, aber nicht schlecht

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