Die Happy: No nuts no glory

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Wenn man Die Happy etwas vorwerfen konnte in der Vergangenheit, dann, dass sie zu berechenbar im Mainstreamrockteich schwammen. Live gehen die Jungs um Frontfrau Marta Jandova deutlich rauher zu Werke als auf ihren Studioscheiben und was mit einem äußerst harten und rasantem „Supersonic Speed“ im Jahr 2001 begonnen hatte, drohte zwischenzeitlich in seichte Popgefilde abzurutschen. Besonders eklatant war stets der Spalt zwischen Live-Performance und Studioarbeit. Mit „No nuts no glory“ besinnt sich die Band auf erdige Rockeinflüsse ohne jeglichen Schnickschnack wie Computerloops und lahme Keyboard-Tastendrückereien. Das neue und vom Debüt (und den Livegigs) bekannte härtere Gewand steht Die Happy mehr als prima und die Formation hat damit längst den Schatten von Gruppen wie den Guano Apes verlassen. Von der Attitüde, der Energie und des Härte gleicht „No nuts no glory“ viel mehr einem Die Happy-Livekonzert als alle früheren CDs. Mitreissende Rocksongs wie das Bif Naked-artige „None of your business“ oder Rotzrocker wie „Addictive“ fesseln beim ersten Durchhören und wer es unbedingt schmusig will, dem wird mit „Whatever“ eine nicht allzu schnulzige Ballade geboten. Und für meine RocknRoll-Reporter-Kollegin Silke , die der Die Happy-Sängerin die Rockerbraut einfach nicht abkauft, hält Marta im grandiosen „Attitude“ auch noch die passenden Lyrics bereit: „You can’t buy an attitude, it’s not for sale…“ Dem ist nix, aber auch gar nix hinzuzufügen.

Stil: Rock

Fazit: Die beste Die Happy-CD „seit immer“

6von6

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