Canis Canem Edit

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Dieses Spiel ist politisch völlig unkorrekt und regt sicher Jugendliche zu Gewalthandlungen und zum Streichespielen an. Dieses Spiel ist aber auch ein so unglaublicher Spaß, daß ich es trotzdem empfehle. Die Rede ist von „Canis Canem Edit“ von den berühmt-berüchtigten „Rockstar Games „-Programmieren. Die brachten uns auch schon das höchst umstrittene und super-geile [[GTA]] sowie ein krudes, aber hübsches Tischtennisspiel für die X-Box. „Canis Canem Edit“ ist so etwas wie GTA an einem Internat. Als problembehafteter Schüler Jimmy, der im Vorspann von seiner Mom und iss_25hrem neuen Freund im Internat abgesetzt wird, muss sich der Spieler gegen gemeine Mitschüler zur Wehr setzen, sich Ungerechtigkeiten von Lehrern gefallen lassen, Streiche spielen und die Herzen der Mitschülerinnen erobern, um schließlich die Hürden des Schulalltags in der fiktiven Privatschule Bullworth Academy erfolgreich zu meistern. Es ist eine Reise zurück in die Schulzeit, wenn auch etwas überspitzt (hoffe ich). Aus der Thirdperson-Perspektive erlebt man ein komplettes Schuljahr, unterteilt in fünf Kapiteln, an der besagten Academy. Wenngleich auch hier (wie bei GTA) der Gewaltfaktor enorm hoch ist (so kann man wahllos Mitschüler zusammenschlagen oder in die Mülltonne stecken), gibt es auch einen, ähhh, sagen wir mal, pädagogischen Akzent. Es gilt nämlich stets rechtzeitig im Unterricht zu sein (oder sich beim Schwänzen nicht erwischen zu lassen) und in diesen Stunden müssen Aufgabe und kleinere Spielchen erledigt werden, die Jimmy „lernen“ lassen. So sind bestandene Chemiestunden ein Garant dafür, dass man mit seinem Chemiebaukasten auf seiner Bude shcöne Stinkbomben oder Feuerwerkskörper herstellen kann. Besteht man die Deutsch-Klausuren erhält man verbale Fähigkeiten, was einen bei den Mädels besser ankommen lässt. In den Sportstunden (sehr schön: es wird gaaanz viel Völkerball gespielt) erlernt Jimmy hingegen körperliche Fähigkeiten, etwa Schlag- und Trittechniken.  Die Aufgaben im Spiel sind weit gestreut – mal gilt es, in der Nacht unentdeckt für den Sportlehrer Unterwäsche aus den Schülerinnen-Schlafraum zu „besorgen“, oder in der Stadt mehr oder minder appetitliche Zutaten für die Köchin zu sammeln, oder aber einen der Streber vor bösen Schlägern zu beschützen. Wird man vom Direx erwischt, kann man seine Schuld beim Rasenmähen abarbeiten.

Die ganze Atmosphäre des Spiels ist schlichtweg genial, eben zwischen den Kriminellen aus GTA und einer Art Harry Potter für Nichtzauberer. Die Grafik ist für PS2-Verhältnisse außerordentlich brillant und der Sound perfekt. Das Spiel ist übrigens ab 16. 

Fazit: Gewaltverherrlichend und urkomisch 

j6von6

 

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