Blotch: Chewed to bits by flying rodents

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Einen zappaesken aber (oder deshalb) sperrigen Albumtitel hat sich die deutsche Formation „Blotch“ mit „Chewed to bits by flying rodents“ ausgesucht. Das passt zwar riesig zum ebenso stark Frank Zappa-beeinflussten Cover-Artwork a la „Weasels ripped my flesh“, doch eigentlich müssten sich Marc Bierbaums (drums/bass/schrott), Michael Hauck (gitarre) und Gisbert Schürig (gitarre, obertongesang, schrott) nicht hinter einer solchen Fassade verstecken.
„Blotch“ zersetzen populäre Musik und sorgen mit improvisierten Fetzen aus Jazz, Punk und Rock in Kombination mit groovenden Rhythmen für ein Potpourrie aus Genie und Wahnsinn. Klare Sache: Das Trio liefert auf dem aktuellen Output handwerklich brillante Arbeit und ist stilistisch nahezu gar nicht einzuordnen. Mal lädt die Musik von „Blotch“ zum chillen ein, mal zum epileptischen Tanzanfall – eine Bandbreite, die man bei den meisten Bands vergeblich sucht. Was hier musikalisch bewegt wird, könnte den Begriff „Innovation“ füllen, wobei natürlich die drei Blotch-Köche nur alten Brei neu umrühren.Schmecken tut er trotzdem und manche Zutaten hat man in einer solchen Zusammenstellung noch nicht gemeinsam akkustisch verspeist.

Anspieltipp:Wot a messe
Genre: Fragen Sie mich etwas Leichteres
Bezugsquelle: www.blotch.de.vu

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